Atypische Beschäftigung hat in den vergangenen 10 Jahren erheblich zugenommen. Dazu gehören befristete oder geringfügige Beschäftigung, Teilzeitarbeit sowie Leiharbeit. Die Anzahl der Personen in atypischen Beschäftigungsformen stieg vob 1997 bis 2007 um 2,6 Millionen an. Demgegenüber ist die Zahl der Erwerbstätigen in sogenannten Normalarbeitsverhältnissen im gleichen Zeitraum um 1,5 Millionen gesunken. Atypische Beschäftigung ist nicht zwangsläufig mit prekärer Beschäftigung gleichzusetzen, da beispielsweise Teilzeitarbeit freiwillig gewählt sein kann und keine Armut vorliegt, wenn im persönlichen Haushaltskontext genügend Einkünfte vorhanden sind.
Schlagen Sie nach und reden Sie mit!