Die Gewerkschaften seien schuld an den niedrigen Löhnen der Beschäftigten in Leiharbeit.
Die Christlichen Gewerkschaften haben unzureichende Tarifverträge abgeschlossen und Niedriglöhne etabliert.
Auf Druck der Gewerkschaften wurden Leiharbeitskräften im Zuge der Hartz-Reformen gleiches Gehalt und gleiche Arbeitsbedingungen wie der Stammbelegschaft zugesichert. Diese Regelung ist allerdings seitens der Politik durch eine Tariföffnungsklausel untergraben worden. Die Christlichen Gewerkschaften haben diese Möglichkeit genutzt und arbeitgeberfreundliche Tarife abgeschlossen, die deutlich unter dem Lohnniveau von Festangestellten liegen. Obwohl es den DGB-Gewerkschaften, zu denen auch die IG Metall zählt, gelungen ist, bessere Tarife abzuschließen, konnten sie nicht der massiven Unterbietungskonkurrenz stand halten. Deshalb liegen die Tarife unter der regulären Bezahlung und verhindern ein faires Lohnniveau für Leiharbeitskräfte.
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