Beschäftigte in Leiharbeit müssen flexibel und mobil sein. Sie wechseln häufig ihre Arbeitsplätze und wenn es sein muss, befindet sich ihr nächster Job am anderen Ende Deutschlands. Diese unsicheren und strapaziösen Verhältnisse werden keinesfalls angemessen bewertet.
Statt dessen sind Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer Beschäftigte zweiter Klasse: Sie erhalten weniger Lohn, haben in der Regel weniger Urlaubstage, sind viel häufiger als andere Beschäftige befristet angestellt und können sich kaum in ihrem Entleihbetrieb integrieren. Diese instabilen Bedingungen deregulieren die gesamte Arbeitswelt.
Die schlechten Voraussetzungen in der Leiharbeit betreffen alle Beschäftigten eines Betriebes. Gleiche Arbeit muss zu Gunsten aller auch gleich entlohnt werden.
Schlagen Sie nach und reden Sie mit!