“In der Metallindustrie sind die Gewinne explodiert, Deutschland ist seit vielen Jahren Exportweltmeister, die Umsatzrenditen sind die höchsten seit den 60er Jahren und noch nie wurde gemessen am Umsatz so wenig für Löhne und Gehälter aufgewendet”, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber.
Es sei die Zeit gekommen, dass die Menschen für diese gewaltige Arbeitsleistung die Anerkennung erfahren, die ihnen zustehe. Das für Tarifpolitik zuständige Vorstandsmitglied, Helga Schwitzer, wies die Kritik der Arbeitgeber an der Forderung der IG Metall zurück.
“Tarifpolitik ist kein betriebswirtschaftliches Proseminar, sondern eine Auseinandersetzung über die Verteilung des Erwirtschafteten.” Auch die Situation der Leiharbeitsbeschäftigten spielt bei diesen wichtigen Verhandlungen eine Rolle. Deshalb werden sie aktiv in die Metall-Tarifrunde mit einbezogen.
Die Verhandlungen beginnen am 2. Oktober für das Tarifgebiet Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Darmstadt. Die Friedenspflicht endet mit dem Auslaufen der Tarifverträge am 31. Oktober.
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