Was bisher geschah

Die Kampagne „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ 2008-2010: Was bisher geschah

Detlef Wetzel beim Start der Kampagne “Gleiche Abreit – Gleiches Geld”

Im April 2008 startete die IG Metall die Leiharbeitskampagne „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“. Der IG Metall-Leiharbeits-Truck startete seine Tour durch ganz Deutschland.

Ziel war Leiharbeit zu einem öffentlichen Thema zu machen,, Leiharbeitsbeschäftigte über ihre Rechte aufzuklären, Unterstützer zu gewinnen, Betriebsräte über ihre Einflussmöglichkeiten zu informieren und Stammbelegschaften auf die Probleme von Leiharbeitskräften aufmerksam zu machen.

Die Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter sehen mittlerweile die IG Metall als ihre Interessenvertretung – rund 11.000 neue Mitglieder unter Leiharbeitsbeschäftigten belegen das eindrucksvoll.


Auch in der Politik werden die Stimmen immer lauter, die eine gesetzliche Festlegung des Gleichbehandlungsgrundsatzes fordern. Doch die Gesetze sind seit der Deregulierung von Leiharbeit Anfang 2003 nicht überarbeitet worden.

Um zu vermeiden, dass Leiharbeit immer stärker zur Umgehung von Lohn- und Sozialstandards genutzt wird, hat die IG Metall daher in über 500 Betrieben Besser-Vereinbarungen durchgesetzt. Damit werden die Arbeitsbedingungen der Leiharbeitsbeschäftigten an die der Stammbeschäftigten angeglichen.

Die Website www.gleichearbeit-gleichesgeld.de hält seit Beginn der Kampagne Interessierte wie Betroffene auf dem Laufenden. Hier sind alle Berichte über betriebliche und politische Aktionen sowie Informationen rund um das Thema Leiharbeit zu finden. Auf die Online-Unterstützer-Liste haben sich bis zum heutigen Zeitpunkt bereits fast 4.000 Online-Besucher eingetragen, um sich mit der Forderung „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ zu solidarisieren.



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