Unionspolitiker begrüßen Verständigung auf Leiharbeits-Mindestlohn

6.10.2010

Unionspolitiker begrüßen Verständigung auf Leiharbeits-Mindestlohn

 „Die Tarifpartner in der Zeitarbeitsbranche in Deutschland beweisen mit der Vereinbarung von Tarifverträgen durch alle Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften Verantwortungsbewusstsein“, so die Einschätzung von dem Vorsitzenden des Parlamentskreises Mittelstand in der Unionsfraktion, Michael Fuchs, und dem Vorsitzenden der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion, Peter Weiß. Erstmals haben sich alle Arbeitgeberverbände auf eine Lohnuntergrenze von 7,60 Euro pro Stunde im Westen und 6,75 Euro pro Stunde im Osten für die Leiharbeit verständigt.


Diese Vereinbarung der Tarifpartner sei ein Schritt in die richtige Richtung, um die Leiharbeit „aus dem Geruch des Lohndumpings zu befreien.“ Nun bestehe die Option, dass dieser Tarifvertrag für die gesamte Branche für allgemeinverbindlich erklärt werden könne. Dadurch wäre „einem Zustrom insbesondere osteuropäischer Zeitarbeiter, die hierzulande für Dumpinglöhne arbeiten ab Mai 2011“ ein Riegel vorgeschoben, so die Unions-Politiker. Mit einem Mindestlohn für die Leiharbeit würde daher „wettbewerbsverzerrende Konkurrenz zu Lasten der Beschäftigten und ihrer Betriebe verhindert.“



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