Huber fordert Nachbesserungen an Gesetzentwurf

6.10.2010 | Leipzig

Huber fordert Nachbesserungen an Gesetzentwurf

„Dieser Gesetzentwurf ist eine Zumutung“, sagte der IG Metall- Vorsitzende Berthold Huber und forderte von der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Nachbesserungen an dem Gesetzentwurf zur Leiharbeit. Bei einem Arbeitstreffen in Leipzig machte der Gewerkschafter vor rund 300 Betriebsräten deutlich: „Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit.“ Im neuen Gesetz sei jedoch eine gleiche Entlohnung nur vorgesehen, wenn Beschäftigte an ihr bisheriges Unternehmen entliehen werden.


In dem Entwurf der Bundesregierung „fehlt eigentlich alles“, kritisierte Huber weiter. Die Leiharbeit sei in den vergangenen Monaten sprunghaft angestiegen, tariflich geregelte Arbeitsbeziehungen würden so unterspült. Das werde auf Dauer Konsequenzen für die Stammbelegschaften haben, warnte Huber.

Der Gewerkschaftsvorsitzende forderte Konsequenzen aus der Wirtschaftskrise. Ein „Weiter so!“ dürfe es nicht geben. Die Politik müsse der Wirtschaft Ziele setzen und Regeln geben.



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