Der Anteil atypischer Beschäftigung am Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen 10 Jahren fast verdoppelt. Dazu gehören befristete oder geringfügige Beschäftigung, Teilzeitarbeit sowie Leiharbeit. Die Anzahl der Personen in atypischen Beschäftigungsformen lag Ende 2012 bei etwa 15 Millionen, das sind 38 Prozent der Arbeitnehmer. Demgegenüber ist die Zahl der Erwerbstätigen in sogenannten Normalarbeitsverhältnissen im Zeitraum zwischen 1997 und 2007 um 1,5 Millionen gesunken. Atypische Beschäftigung ist nicht zwangsläufig mit prekärer Beschäftigung gleichzusetzen, da beispielsweise Teilzeitarbeit freiwillig gewählt sein kann und keine Armut vorliegt, wenn im persönlichen Haushaltskontext genügend Einkünfte vorhanden sind.
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