Das Auf und Ab der Leiharbeitsbranche

Das Auf und Ab der Leiharbeitsbranche

Ernst & Young
 

Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Ernst & Young hat drastische Umsatzeinbrüche bei den 500 größten Leiharbeitsfirmen Deutschlands festgestellt. Dies hat vor allem Auswirkungen auf die Leiharbeitnehmer. Laut Berechnungen des Beratungsunternehmens würde die Leiharbeitsbranche bei einem Rückgang der gesamten Wirtschaft um sechs Prozent, um etwa ein Drittel schrumpfen. Von den 745.000 Leiharbeitnehmern aus dem vergangenen Jahr wären dann nur noch 470.000 übrig. In der Automobilbranche seien schon einige tausend Leiharbeitnehmer „freigesetzt“ worden. So bezeichnet Ernst & Young krisenbedingte Entlassungen.

 

Aufschwung nach dem Abschwung

Vom Aufschwung nach der Krise wird Ernst & Young zufolge die gesamte Branche profitieren. Und zwar ebenso überproportional wie sie der Abschwung zuvor getroffen hat. Dabei werde das konjunkturabhängige „Helfer-Geschäft“, wie das Beratungsunternehmen den Verleih von gering qualifizierten Beschäftigten nennt, besonders stark wachsen.

 

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