Initiative Gleiche Arbeit - Gleiches Geld | Newsletter Dezember 2010

Urteil gegen Lohndumping in der Leiharbeit

Justitia - römische Göttin der Gerechtigkeit
 

"'Mit diesem Beschluss steht fest, dass die mit der CGZP abgeschlossenen Tarifverträge unwirksam sind und alle danach bezahlten Beschäftigten Ansprüche auf gleiche Bezahlung und gleiche Arbeits- bedingungen wie die Stammbeschäftigten haben."

IG Metall-Justiziar Thomas Klebe


Liebe Leserin, lieber Leser,

wie jeden Monat informiert Sie der Newsletter der Initiative "Gleiche Arbeit - Gleiches Geld" über Neuigkeiten zum Thema Leiharbeit.


Gesetzentwurf: „Bundesregierung fördert den Abbau von Stammarbeitsplätzen“

Detlef Wetzel
 

Das Bundeskabinett hat sich auf eine Änderung der Leiharbeitsgesetze geeinigt. Eine "Drehtürklausel" soll künftig verhindern, dass Stammbeschäftigte gegen Leiharbeitnehmer ausgetauscht werden. Hinsichtlich der Bezahlung von Leiharbeitnehmern ist keine weitergehende Regulierung vorgesehen.


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Bundesarbeitsgericht erklärt CGZP für tarifunfähig: Keine Leiharbeitstarife mehr nach Arbeitgebermaß

 

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) ist tarifunfähig. Die extrem niedrigen Tarife der CGZP waren ein Einfallstor für Lohndumping in der Leiharbeitsbranche.


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Video: "Gleiche Arbeit - Gleiches Geld" in der Stahlbranche

 

In der Stahlindustrie konnte die IG Metall erstmals den Grundsatz  "Gleiche Arbeit - Gleiches Geld" in einem Tarifvertrag festlegen. „Die Leiharbeiter haben das Ergebnis sehr positiv aufgenommen“, freut sich der Betriebsrat der Eisenbahn und Häfen GmbH, Michael Müller, in einem Video der IG Metall.


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DGB-Index Gute Arbeit: Leiharbeit ist fast immer schlechte Arbeit

DGB-Index Gute Arbeit
 

Die wenigsten Leiharbeitnehmer, befristet Beschäftigten und Geringverdiener sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Das zeigt der DGB-Index Gute Arbeit. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse fordert die IG Metall erneut eine stärkere Eindämmung prekärer Beschäftigung.


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Herbstumfrage von Hessenmetall: Leiharbeit trotz bester Geschäftsaussichten

Armin Schild, IG Metall-Bezirksleiter
 

Hessische Unternehmen bewerten ihre Lage und auch die weiteren Aussichten überwiegend „gut“ oder „sehr gut“. Dennoch wird der wieder steigende Bedarf an Arbeitskräften überwiegend mit Leiharbeit gedeckt, kritisiert  IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild (im Bild).


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WSI-Verteilungsbericht: Gewinne steigen weiter deutlich schneller als Löhne

Nettolohnquote, Quelle: WSI
 

Dem neuesten WSI-Verteilungsbericht zufolge ist der Anteil der Gewinne und Kapitalerträge am Volkseinkommen in diesem Jahr stark gestiegen, während die Lohnquote trotz niedriger Arbeitslosenzahlen auf einen historischen Tiefstand gesunken ist. Als Hauptursache wird die Ausweitung prekärer und schlecht bezahlter Beschäftigung ausgemacht.


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Dieser Newsletter ist ein Service der IG Metall. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes ist die IG Metall, Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt am Main. Internet: www.igmetall.de. Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 6 TDG und § 10 MDStV: Dieter Wesp.
Redaktion: Michael Faißt und wegewerk GmbH


Was bedeutet das BAG-Urteil für mich?

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Hotline geht in die Weihnachtsferien

Für alle Fragen rund um die Leiharbeit steht Mitgliedern der IG Metall eine Telefon-Hotline zur Verfügung. Vom 22. Dezember 2010 bis zum 2. Januar 2011 ist die Hotline nicht besetzt.


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