Initiative Gleiche Arbeit - Gleiches Geld | Newsletter August 2010

Deutschland fährt schwarz

Deutschland fährt schwarz
 

Deutsche Leiharbeitsgesetze verstoßen gegen EU-Recht. Schicken Sie eine E-Card der Initiative "Gleiche Arbeit - Gleiches Geld" an Landtags- oder Bundestagsabgeordnete aus Ihrem Wahlkreis. Fordern Sie sie auf, sich für eine Anpassung der deutschen Regelungen an europäische Standards einzusetzen.

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IG Metall will gleiche Bezahlung per Tarifvertrag

Oliver Burkhard
 

Die IG Metall will den Grundsatz „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ tarifvertraglich durchsetzen. In den anstehenden Verhandlungen für die Stahlindustrie sei dies ein „Kernanliegen“, erklärt der Bezirksleiter der IG Metall NRW, Oliver Burkhard. Setzt sich die IG Metall durch, wäre der Grundsatz erstmals für alle Unternehmen einer Branche verbindlich. Im derzeitigen Aufschwung wird zusätzlicher Personalbedarf weiterhin überwiegend mit Leiharbeit gedeckt.


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IW-Studie: Mehr Leiharbeitnehmer als je zuvor

 

Nach dem enormen Beschäftigungseinbruch in der Krise verzeichnet die Leiharbeitsbranche seit dem Frühjahr dieses Jahres einen erneuten Boom. Nun meldet die Branche einen neuen Beschäftigungsrekord. Damit bestätigen sich die Befürchtungen der IG Metall, dass Unternehmen die in der Krise abgebaute Stammbelegschaft durch Leiharbeitskräfte ersetzen.


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Topmanager prangert üble Tricks der Leiharbeitsbranche an

Schild: "Sicherheitsvorschriften beachten" [remik: photocase.de]

© [remik: photocase.de]

 

In einem Interview mit der Wirtschaftswoche fordert Marcus Schulz, Topmanager in der Leiharbeitsbranche, Spitzenverbände und Politik auf, ernsthaft über eine gleiche Entlohnung von Stamm- und Leiharbeitskräften zu diskutieren. Der Geschäftsführer des viertgrößten europäischen Leiharbeitsunternehmen USG People kritisiert die starre Haltung der Leiharbeits-Lobby und prangert zudem die alltäglichen unsauberen Praktiken und Rechtsverletzungen der Branche an.


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„Wenn ich gehe, hat das Unternehmen ein Problem“

Achtung! [gagarenne: photocase.de]

© [gagarenne: photocase.de]

 

Trotz des allseits beklagten Fachkräftemangels setzen immer mehr Unternehmen auch bei hochqualifiziertem Personal auf Leiharbeit und andere flexible, also unsichere Beschäftigungsformen. Laut einer Studie greifen 50 Prozent der Unternehmen, die Ingenieure einsetzen, auf „externe“ Arbeitskräfte zurück. Langfristig ist diese Strategie zum Scheitern verurteilt.


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Blüm: „Zurück in die Zeit der Tagelöhner“

Norbert Blüm
 

In den Dortmunder Ruhr Nachrichten kritisiert Norbert Blüm, Bundesarbeitsminister a.D. und Schirmherr der Initiative „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ die Ausbreitung unsicherer und schlecht entlohnter Arbeitsverhältnisse als „Wildwuchs“. In seiner Ministerzeit hatte Blüm befristete Arbeitsverhältnisse erleichtert. Heute sieht er darin einen Fehler.


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Um den Missbrauch in der Leiharbeit zu beenden, müssen die deutschen Leiharbeitsgesetze mit EU-Recht in Einklang gebracht werden. Fordern Sie die Politik auf zu handeln!


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Bei gleicher Arbeit und gleicher Qualifikation verdienen Leiharbeitnehmer in Deutschland bis zu 45 Prozent weniger als ihre fest angestellten Kollegen. Das verstößt gegen Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte!


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