Juli 2009

Leiharbeit fair gestalten

Kampagnen-Newsletter - Juli 2009


EU-Vergleich: Leiharbeit ist nicht gleich Leiharbeit

Foto: Europäisches Parlament
 

Interessenvertreter aus der Wirtschaft behaupten oft, die derzeitige Regulierung von Leiharbeit sei alternativlos. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass eine andere Gesetzgebung als die deutsche sehr wohl möglich ist. Ab sofort lesen Sie auf www.gleichearbeit-gleichesgeld.de jeden Monat einen Bericht über die Situation von Leiharbeitnehmern in anderen Mitgliedsländern der Europäischen Union. Mehr...


Verleiher übernehmen keine Verantwortung

Der DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy wirft den Leiharbeitsunternehmen vor, keine Verantwortung für ihre Beschäftigten zu übernehmen. Fast ein Drittel aller Leiharbeitnehmer haben seit Mitte vergangenen Jahres ihre Stelle verloren. Trotzdem wird die von der Bundesregierung angebotene Hilfe in Höhe von 200 Millionen Euro zur Beschäftigungssicherung bisher kaum genutzt. Mehr...


Leiharbeit bei Siemens geregelt

 

Ab sofort werden Leiharbeitnehmer bei Siemens nach Metalltarifvertrag bezahlt. Im ersten Jahr erhalten sie 70, nach 16 Monaten 100 Prozent des Tariflohns. Und nach 18 Monaten Beschäftigung haben sie ein Anrecht auf Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis. Das hat der Gesamtbetriebsrat mit der Unternehmensleitung ausgehandelt. Mehr...


VW-Leiharbeiter bekommen 3,2 Prozent mehr Geld

"Es war längst überfällig, für die Leiharbeiter ein Zeichen zu setzen. Sie sind diejenigen mit dem niedrigsten Entgelt", meint Thilo Reusch von der IG Metall Niedersachsen. Ein solches Zeichen ist der Pilotabschluss der IG Metall mit VW und dem Verleihunternehmen Autovision. Der Tarifvertrag legt fest, dass Leiharbeitnehmer bei VW in zwei Stufen bis Februar 2010 3,2 Prozent mehr Lohn bekommen. Mehr...



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