Manfred Schoch

Manfred Schoch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der BMW AG

Ungerechtigkeit führt zu Diskriminierung

Manfred Schoch
 

Wir als Betriebsräte/-innen wollen die Forderung der IG Metall ‚Gleiche Arbeit – Gleiches Geld‘ auf das massivste unterstützen. Es kann nicht angehen, dass in Betrieben Stammmitarbeiter entlassen und dafür Zeitarbeitskräfte mit geringfügiger Entlohnung eingesetzt werden.

Dies ist eine Ungerechtigkeit gegenüber allen Arbeitnehmern und führt zu Diskriminierung von Menschen.
Wir bei BMW haben dieser Ungerechtigkeit bereits Ende 2007 entgegen gewirkt und mit der Unternehmensleitung ein Memorandum of Unterstanding zum Umgang mit der Zeitarbeit abgeschlossen.

Dies regelt, dass BMW ausschließlich mit solchen Personaldienstleistern zusammenarbeitet, die sich bei laufendem Entgelt einer bei BMW eingesetzten Zeitarbeitskraft an den Grundentgelten der Metall- und Elektroindustrie gemäß Anforderung der jeweiligen Tätigkeit orientieren.

Wir halten es für unser Grundverständnis und unsere soziale Verantwortung, Zeitarbeitskräften so eine wertschätzende Behandlung entgegenzubringen und somit eine erfolgreiche und zufriedenstellende Zusammenarbeit zu gewährleisten.


Wir fordern daher die sofortige Anpassung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes in allen deutschen Unternehmen an die EU-Richtlinie!



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